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Partien  des  3.  Spieltages  vom  06. 11. 2011   ---    Bad Salzungen gegen Meiningen


 











Brett 1

Hocke, Sebastian (1798) - Essegern, Kurt (1979)

[B39]
 

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 g6 5.c4 Lg7 [5...Sf6 6.Sc3 Sxd4 7.Dxd4 d6 8.Le3 (8.c5 Lg7 9.Lb5+ Ld7 10.cxd6 0-0 11.dxe7 Dxe7 12.Lxd7 Sxe4 ) 8...Lg7 9.f3 0-0 kommt hier durchaus in Frage] 6.Le3 Sf6 7.Sc3 Sg4 8.Dxg4 Sxd4 9.Dd1 Se6 Die Alternativen sind hier [9...Sc6 und das hochinteressante, taktisch motivierte; 9...e5 das leider nur noch sehr selten gespielt wird.] 10.Le2 Da5 11.Dd2 b6 [11...Lxc3 12.bxc3 0-0 13.0-0 d6 ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ein Versuch, zu Gegenspiel bei außergewöhnlichen Stellungsbildern zu kommen. Nach ; 11...d6 12.Tc1 Ld7 13.f3 Lc6 14.0-0 g5 hat Schwarz seine Eröffnungsidee verwirklicht, ohne die Dame abzuklemmen.] 12.0-0 Lb7 13.f3 g5 14.Tab1 Tc8 [14...Lxc3 15.bxc3 La6 ] 15.Tfd1 d6 16.b4 De5 17.Sb5 Ta8 18.Sd4? Viel stärker war das eigentlich naheliegende [18.c5 z.B. 18...0-0 (18...Lc6 19.cxd6 Lxb5 20.Lxb5+ Dxb5 21.d7+ Kf8 22.d8D+ Txd8 23.Dxd8+ Sxd8 24.Txd8+ De8 25.Txe8+ Kxe8 26.Lxg5 Ld4+ 27.Kf1+/- ) 19.cxd6 Tfd8 20.Lc4 Lc6 21.Ld5 Lxb5 (21...Lxd5 22.exd5 exd6 23.dxe6 Dxb5 24.exf7+ Kxf7 25.Lxg5 ) 22.Lxa8 La4 23.Ld5 Txd6 (23...Lxd1 24.dxe7 Te8 25.Txd1 Txe7 26.b5 Td7 27.Dc1 Tc7 28.Lc6 ) 24.Tdc1 Ld7 25.Df2 Sf4 26.Lc4 und das schwarze Spiel kompensiert die geopferte Qualität nicht.] 18...Sxd4 19.Lxd4 Dxd4+ Nun ist die Stellung ungefähr ausgeglichen, aber Kurt hatte verständlicherweise keine Lust, das weiter zu spielen.

1/2 - 1/2













Brett 2

Hübschmann, Holger (1915) - Grube, Jan (1786)

[A39]

1.Sf3 c5 2.c4 Sc6 3.Sc3 Sf6 4.g3 g6 5.Lg2 Lg7 6.0-0 0-0 7.d4 cxd4 8.Sxd4 Db6 9.Sdb5 a6 [9...d6 10.Le3 Da5 empfehlen die Theoretiker.] 10.Sa4 Dd8 11.Sbc3 Se5 12.b3 eine andere gute Möglichkeit ist [12.c5 Tb8 13.Sb6 ] 12...d6 13.Le3 Sc6 14.Lb6 De8 15.Dd2 Le6 16.Tac1 Tb8 17.Tfd1 Sd7 18.Le3 Sce5 Dieser pseudoaktive Zug verschlechtert die schwarze Stellung noch mehr. 19.La7 Ta8 20.Ld4 Sc6 Die Alternative war [20...Tb8 21.c5 ] 21.Lxg7 Kxg7 22.Sd5 Tb8 23.c5 Sxc5 24.Sxc5 dxc5 25.Txc5 f6 26.Sc7 Df7 27.Lxc6 bxc6 28.Txc6 Die schwarze Stellung bricht auseinander. Er versucht noch ein wenig im Trüben zu fischen, aber nach 28...Lh3 29.f3 Tbc8 30.Dd5 Dxd5 31.Txd5 Kf7 32.Tdc5 Tfd8 33.Kf2 Td6 34.Tc1 Ld7 35.Txd6 exd6 36.Tc3 Ke7 37.Sd5+ Ke6 38.Sc7+ Ke7 39.Te3+ Kf7 40.Sxa6 Ta8 41.Sb4 behält Weiß zwei gesunde Mehrbauern. 41...Le6 42.Tc3 Ke7 43.Tc7+ Ld7 44.Sd5+ Kd8 45.Txd7+ Weiß gewinnt zwar keine Figur, wickelt aber in ein leicht gewonnenes Endspiel ab. 45...Kxd7 46.Sb6+ Kc6 47.Sxa8 Kb7 48.Ke3 Kxa8 49.Kd4 Kb7 50.Kd5

1 - 0

 











Brett 3

Otte von, Wilhelm (1812) - Schulz, Tilo (1870)

[C84]

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.0-0 Le7 6.c3 Sxe4 7.d4 Hier hatte ich nur mit [7.Lxc6 dxc6 8.Sxe5 oder mit einer anderen Zugfolge mit Rückgewinn des Bauern gerechnet.] 7...exd4 8.cxd4 d5 Das dürfte objektiv stärker als das von mehreren Kommentatoren vorgeschlagene [8...b5 sein!] 9.Se5 Ld7 10.Lb3 [10.Lxc6 ; 10.Sxd7 Dxd7 ] 10...Le6 Die interessante Möglichkeit [10...Sxe5 11.Lxd5 habe ich mir angesehen, war aber nicht in der Lage, die Varianten nach 11...Lb5 ordentlich durchzurechnen. 12.Lxb7 Lxf1 13.Lxe4 Lxg2 14.Lxg2 Tb8 15.Sc3 Sg6 16.Lc6+ Kf8 17.Da4 Ld6 18.Se4 Se7 ] 11.f3 Sf6 Hier habe ich lange an [11...Sd6 überlegt.] 12.Sc3 0-0 [12...Sa5 ] 13.f4 g6? ein schwacher Zug, die Ursache allen späteren Übels. 14.Lc2 Sb4 mit Remisangebot! Meine Stellung gefiel mir trotz Mehrbauern nicht mehr, außerdem hatte ich schon zu viel Bedenkzeit vergeudet. Wilhelm überlegte nun eine halbe Stunde, und ich glaubte schon, er wolle das Angebot annehmen, aber dann wählte er die schärfste Fortsetzung. 15.f5 Sxc2 16.fxe6 Sxa1 17.exf7+ Txf7 notwendig! 18.Sxf7 Kxf7 19.Lg5 c6 20.Dxa1 Kg7 Wieder eine Fehlentscheidung! [20...Kg8 ist sicherer. Auch; 20...Dd6 21.Sa4 Kg8 kam in Frage.] 21.De1 Sg8?? Diesen Zug hatte ich mir auf das erwartete 21. Dc1.. zurechtgelegt. Nach 21.De1 ist es ein schlimmer Blackout. Sofort nach der Ausführung des Zuges stellte ich erschrocken fest, dass auf 22.De5+ .. das beabsichtigte .. Lf6 gar nicht ging. Erst später stellte ich fest, dass auch nach 22. ..Sf6 die Partie verloren gewesen wäre. [21...Se4 22.Sxe4 dxe4 23.Lxe7 Dxe7 wäre leider notwendig gewesen.] 22.Le3?? Zu meinem Glück macht das Zeitdefizit auch Wilhelm nervös. 22...Dd7 23.Sa4 Te8 24.Dc3 [24.Sc5 geht nicht wegen 24...Lxc5 25.dxc5 d4 ] 24...Lf6 [24...Ld6 wäre deutlich stärker gewesen.] 25.Sc5 Dc8 Für die letzten 15 Züge hatten wir beide noch etwa 10 Minuten. 26.Lf2? Sh6 27.h3 Sf5 28.g4 Sd6 29.Dd2?! Se4 [29...b6!? 30.Sa4 Se4 31.Db4 Db8 32.Le1 b5 33.Sc3 a5 34.Dxa5 Lxd4+ 35.Kg2 Sxc3 36.bxc3 Te2+ wäre eine schöne Variante. Ich habe daran gerechnet, aber die Zeit!] 30.Sxe4 Txe4 31.g5 spekuliert auf meine schwache f-Linie. 31...Ld8? [31...Dxh3! 32.gxf6+ Kf7 33.Dg5 Tg4+ 34.Dxg4 Dxg4+ ] 32.Lg3 Dxh3 33.Df2 Df5 34.Le5+ Kg8 35.Dxf5 Mit Remisangebot, im Hinblick auf die verbliebenen 2 Minuten auf der Uhr nicht ganz unbegründet, aber nun lehnte ich ab. 35...gxf5 36.Txf5 Tg4+ Gleich [36...Lb6 war noch stärker.] 37.Kf2 Txg5 38.Tf3 Lb6 39.Tb3?! Txe5 40.Txb6 Te7 Geschafft! Mit einem kleinen Trick im Blitztempo komme ich nun zu einem leicht gewonnenen Turmendspiel. 41.a4 Kf7 42.b4?! schränkt die eigenen Möglichkeiten noch mehr ein. [42.Tb3! ] 42...Ke6 43.b5 axb5 44.axb5 Kd6 45.bxc6 bxc6 46.Ta6 Te4 47.Ta4 h5 48.Kg3 h4+ 49.Kh3 Kc7 50.Tb4 Tf4 51.Kh2 Ja, der König kann auch Tempozüge machen!- also anders herum. 51...Kd6 52.Ta4 Ke6 53.Ta6 Txd4 54.Txc6+ Ke5 55.Tc8 Tf4 56.Te8+ Der Rest ist reine Technik! 56...Kd4 57.Td8 Ke4 58.Te8+ Kd3 59.Td8 d4 60.Kh3 Kd2 61.Td7 d3 62.Td8 Ke2 63.Te8+ Kd1 64.Td8 d2 65.Td7 Ke2 66.Te7+ Kd3 67.Td7+ Td4 68.Txd4+ Kxd4 69.Kxh4 d1D

0 - 1












Brett 4

Essegern, Uwe (1876) - Jörges, Frank (1795)

[D02]

1.d4 d5 2.Sf3 e6 3.e3 Ld6 4.Ld3 Sc6 5.a3 Unnötig! [5.0-0 Sb4 6.Le2 Sf6 7.a3 Sc6 8.c4 ] 5...e5 6.dxe5 Sxe5 7.Sxe5 Lxe5 8.0-0 Sf6 9.h3 0-0 10.Sd2 c6 Schwarz revanchiert sich mit zurückhaltendem, vorsichtigem Spiel, so dass Weiß seine Stellung Schritt für Schritt verbessern kann. [10...c5 ] 11.c4 Le6 [11...dxc4 12.Sxc4 Lc7 ] 12.c5 De7 [12...Sd7 13.Sf3 Lf6 hätte dem Weißen mehr Probleme bereitet.] 13.Sf3 Lc7 14.Dc2 h6 15.b4 Tfe8 16.Lb2 Sd7 17.Tfe1 f6 18.Lh7+ Kh8 19.e4 Se5 20.Sxe5 fxe5 21.exd5 Lxd5 22.Le4 Dg5 Weiß steht zwar ein wenig besser, 23.Te3 .. kann noch etwas Druck aufbauen, aber der Erfolg wäre auch dann in weiter Ferne.

1/2 - 1/2













Brett 5

Weiß, Daniel (1783) - Roth, Ralf (1843)

[B07]

1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 g6 4.g3 Die weiße Sicherheitsvariante. 4...Lg7 5.Lg2 0-0 6.Sge2 Sc6 7.h3 e5 8.Le3 Ld7 [8...Sd7 9.d5 Se7 10.g4 f5 ] 9.Dd2 Se8 [9...b5 10.Sxb5 exd4 11.Sbxd4 Se5 ] 10.g4 f5? 11.exf5 gxf5 12.gxf5 Lxf5 13.0-0-0 Dh4? 14.Lxc6? [14.Lg5! Dh5 (14...Dxf2?? 15.Ld5+ Kh8 16.Tdf1 ) 15.Sg3 (15.dxe5 dxe5 16.Sg3 Dg6 17.h4 Le6 18.h5 Df7 19.h6 Lf6 20.Sge4 Td8 21.De3 Kh8 22.Txd8 Lxd8 23.Lxd8 Sxd8 24.Td1 Sc6 25.Sg5 Df6 26.Lxc6 bxc6 27.Sce4 Dg6 28.Sxe6 Dxe6 29.Td8 De7 30.Dg5 Dxg5+ 31.Sxg5 a6 32.Tc8 c5 33.f3+- ) 15...Dg6 16.dxe5 Lxc2 17.Tdg1+- ] 14...bxc6 15.Sg3 exd4 16.Lxd4 Lxd4 17.Dxd4 Dxd4 18.Txd4 Lg6 19.f4 c5 [19...Sg7 20.Te1 Tae8 ; 19...d5 ] 20.Ta4 a5 21.Sd5 Lf7 22.Se7+ Kh8 23.Tg1 Sf6 Bis hierhin hatte der Weiße zumindest gleiches Spiel. Der folgende Doppelbock entscheidet sofort. 24.Se4? Le8 25.Ta3? [25.Txa5 Txa5 26.Sxf6 Txa2 ] 25...Sxe4 26.Te3 Sf6 27.Teg3 Lf7 28.Sf5 Sh5 29.Sh6 Sxg3

0 - 1













Brett 6

Feldmann, Bernd (1829) - Rosenberg, Erik (1446)

[D66]

1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 d5 4.Sf3 c6 5.Lg5 Le7 6.e3 Sbd7 7.Tc1 0-0 8.Ld3 Te8 Die Theoretiker wollen hier [8...dxc4 9.Lxc4 Sd5 10.Lxe7 Dxe7 11.0-0 Sxc3 12.Txc3 e5 sehen.] 9.0-0 Sf8 10.a3 a5 11.Se5 Sg6 12.f4 Sd7 13.Lxe7 Dxe7 14.Sxd7 [14.Dh5! Sf6 15.Dh3 ] 14...Lxd7 15.Sa4 Dd8 16.c5 Se7 17.Tf3?! f5? [17...e5! 18.fxe5 Lg4 19.Sb6 Tb8 20.Df1 Lxf3 21.Dxf3 ] 18.Th3 Tf8 19.Sb6 Ta7 20.g4 g6 21.Tc2 Tf7 22.Tg2 Tg7 23.Thg3 Sc8 24.Sa4 Df6 25.g5 Nun kann sich Schwarz erst einmal überhaupt nicht mehr wehren! 25...Df7 26.h4 Le8 27.Le2 Ta8 28.Kf2 Ta7 29.Th2 Df8 30.Dh1 Se7 31.Sb6 Kh8 32.Tgh3 Kg8 33.Ke1 Kh8 34.Kd2 Kg8 Weiß hat seinen König auf den Damenflügel evakuiert und bricht nun den gegnerischen Königsflügel auf. Schwarz kann nur zuschauen, 35.h5 gxh5 36.Lxh5 Sg6 37.Le2 Df7 38.Sc8 Ta8 39.Sd6 De7 40.Lh5 Die Entscheidung - Schwarz verliert die Nerven und Material. 40...Sf8 [40...b6! 41.Sxe8 Dxe8 42.Lxg6 Dxg6 43.Th6 Df7 44.g6 ] 41.Lxe8 Txe8 42.Sxe8 Dxe8 43.Th6 De7 44.Dd1 Dc7 45.Db3 Tg6 46.Txg6+ Sxg6 47.Db6 Dxb6 48.cxb6 Sf8 49.b4 a4 50.Kd3 Kf7 51.b5 cxb5 52.Tb2 Kg6 53.Txb5 h6 54.gxh6 Kxh6 55.Tb4 Sd7 56.Txa4 Sxb6 57.Ta7 Sc4 58.Txb7 Kg6 59.a4 Sa5 60.Tb5 Sc4 61.a5

1 - 0













Brett 7

Webel, Jannik (1621) - Kunze, Heinz (1701)

[E73]

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Le2 0-0 6.Lg5 h6 7.Le3 e5 8.d5 Se8 9.Dd2 Kh7 10.g4 Ld7 11.0-0-0 a5 12.h4 Die Eröffnung hat Weiß gewonnen, denn sein Königsangriff sollte viel schneller zum Ziel führen als der des Gegners. 12...Sa6 13.f3 Sc5 14.Sh3 b6 15.Tdg1 a4 16.Ld1 Dc8 17.Dh2 Da6 18.Le2 a3 19.Lxc5 Das geht natürlich nicht, jetzt ist Schwarz in Vorhand [19.b3 Sxb3+?! 20.axb3 a2 21.Kc2 (21.Kb2 Da3+ 22.Ka1 Dxb3 23.Tc1 ) 21...Db7 22.Ta1 b5 23.cxb5 ] 19...axb2+ 20.Kxb2 dxc5 21.Ta1 Da3+ 22.Kc2 La4+ 23.Sxa4 Dxa4+ 24.Kd2 Sd6 25.Thc1 Db4+ 26.Ke3 Ta3+ [26...f5 27.gxf5 gxf5 28.Ld3 fxe4 29.fxe4 Ta3 30.Dc2 ] 27.Kf2 Dd2 28.Dh1 Tfa8 29.De1 29...Dxe1+ Heinz begnügt sich mit dem "Spatzen in der Hand". [29...De3+ 30.Kf1 Sxe4 31.Tc2 Sc3 32.Df2 Sxe2 33.Dxe2 Dxf3+ 34.Dxf3 Txf3+ 35.Kg2 e4 36.Tf1 Txf1 (36...Taa3 37.Txf3 exf3+ 38.Kf1 ) 37.Kxf1 Ta3 38.Sf2 f5 ] 30.Txe1 Txa2 31.Txa2 Txa2 32.Tc1 Ta3 33.Sg1 Lf6 34.h5 Lg5 35.Tc2 Le3+ 36.Kg2 Ta1 37.Sh3 g5 38.Sf2 Lxf2 39.Kxf2 Kg7 Schwarz kann jn aller Ruhe seine Stellung verbessern, Weiß muß zusehen! 40.Ke3 Kf8 41.Kd2 Ke7 42.Tc1 Ta4 43.Kc3 Sb7 44.Kb3 Tb4+ 45.Kc3 Sa5 46.Ld3 Tb3+ 47.Kc2 Ta3 48.Tb1 Kd7 49.Le2 Kc8 50.Tb5 Kb8 51.Ld3 Ka7 52.Le2 Ka6 53.Ld3 Sb7 54.Tb3 Ta4 55.Kb2 Tb4 56.Ka3 Ka5 57.Le2 Sd6 58.Tc3 Sb7 59.Tb3 Ta4+ 60.Kb2 Sd6 61.Ta3 Txa3 62.Kxa3 b5 63.Kb3 bxc4+ [63...Sxc4 64.Lxc4? bxc4+ 65.Kxc4 Kb6 66.f4 exf4 67.e5 f3 68.Kd3 c4+ 69.Ke3 c3 70.e6 c2 71.Kd2 fxe6 72.dxe6 f2 ] 64.Kc3 Das Bauernendspiel wäre für Schwarz gewonnen. 64...Kb5 65.Lf1 f6 66.Le2 Kb6 67.Lf1 Sb5+ 68.Kxc4 Sd4 69.Lg2 Sc2 70.Kc3 Se3 71.Lh1 Kb5 72.Kd3 Sd1 73.Kc2 Sf2 74.Lg2 Kb4 75.Lf1 c4 76.Le2 Sh1 77.Kb2 Sg3 78.Ld1 Sf1 79.Lc2 Se3 80.Lb1 c3+ 81.Kc1 Kb3 82.Ld3 Sg2 83.Lf1 Sf4 84.Lb5 c2 Die Umwandlung des Bauern ist nur noch durch ein Figurenopfer zu verhindern.

0 - 1













Brett 8

Mäurer, Michael (1643) - Scheftlein, Richard (1657)

[D00]

1.d4 Sf6 2.f4 d5 3.Sf3 e6 4.e3 Ld6 5.Ld3 c5 6.c3 0-0 7.0-0 b6 8.Se5?! [8.De2 c4 9.Lc2 ] 8...La6 9.Lxa6 Sxa6 10.De2 Sb8 Schwarz ist besser entwickelt und steht besser. 11.Ld2 Weiß sollte die veränderten Bedingungen berücksichtigen und etwa [11.c4 Dc7 12.Sc3 vielleicht mit späterem b3 .. und Lb2 .. spielen.] 11...Sbd7 12.Le1 Se4 13.Sd2 Sxd2 14.Dxd2 f6 15.Sxd7 Dxd7 16.Tf3 Df7 17.Dc2 f5 18.Lh4 cxd4 19.exd4 Tac8 20.Te1 Tfe8 21.Df2 b5 22.a3 a5 23.Tfe3 b4 24.axb4 axb4 25.Lg3 bxc3 26.bxc3 Lf8 27.De2 Tc6 28.h3 Df6 29.Lh2 Das ist völliger Unsinn. der Temposchlucker ist auf einem unmöglichen Feld gelandet. [29.Tb1 Tec8 30.Le1 ] 29...Kf7 30.Dh5+ Dg6 31.Dxg6+ Kxg6 32.g4 La3 33.gxf5+ Kxf5 34.Te5+ Kf6 35.Txd5 exd5 36.Txe8 Txc3 37.Te5 Dank der unglücklichen Stellung des Lh2 steht Schwarz immer noch ein wenig besser, aber bei dem reduzierten Material sind Gewinnversuche wohl illusorisch.

1/2 - 1/2



Die Kommentare und Analysen entsprechen dem Wissensstand des Verfassers und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

(Analyse: Tilo Schulz / Uwe Essegern)

 

Download der kommentierten Saisonpartien 2011/12

 


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letzte Aktualisierung dieser Seite:    28. Januar 2012