4.  Spieltag  am  20. 12. 2009  in  Bad Salzungen


Brett Züge Bad Salzungen   (1747) DWZ 4 : 4 Steinbach/Altersbach   (1688) DWZ
1 24 Essegern, Kurt 1989 0 : 1 Wilhelm, Bernd 1845
2 14 Schulz, Tilo 1896 0,5 : 0,5 Hoffmann, Hartmut 2021
3 14 Essegern, Uwe 1853 0,5 : 0,5 Döll, Frank 1815
4 31 Feldmann, Bernd 1822 1 : 0 Holland-Cunz, Dietrich 1772
5 21 Kunze, Heinz 1671 0,5 : 0,5 Hoffmann, Carsten 1621
6 16 Wirsing, Frank 1663 0,5 : 0,5 Wagner, Maximilian 1426
7 35 Wiefel, Erik 1700 1 : 0 Döll, Werner 1610
8 ? Keilholz, Stefan 1387 0 : 1 Ehrle, Jens 1401

-   zu den Partien   -


Mit beinahe vollständiger Stamm-Mannschaft (nur Michael fehlte) hatten wir eigentlich mit einem, wenn vielleicht auch knappen Sieg gerechnet. Daran änderten auch die Remisen von Heinz gegen Carsten Hoffmann, Frank gegen Maximilian Wagner und Uwe gegen Frank Döll kaum etwas, obwohl in allen drei Fällen das stärkere Potential wohl für unsere Spieler gesprochen hätte.

Verlauf:

Schnelle Remisen durch Uwe, Heinz und Frank.

1,5 : 1,5

Gegner von Tilo war Hartmut Hoffmann. Man kennt sich schon aus mehr als 40 Jahren und von den 6 Turnierpartien waren die letzten schon nicht mehr ausgekämpft worden. Diesmal hat Hartmut Tilo in die tückischen Gewässer der Meraner Verteidigung gelockt und dann in einem entscheidenden Augenblick- Remis angeboten! Ein eindeutig taktisches Angebot, bei dem das Risiko darin besteht, dass es angenommen wird.
Tilo lehnte zwar erst einmal ab, wurde aber nach langem Nachdenken von Hartmut mit einer Fortsetzung konfrontiert, die er nur vom „Hörensagen“ kannte. Nach zwei weiteren, plausibel aussehenden Zügen wurde dann doch das Remis geschlossen. Taktische Finessen bei neuen Zügen in uralten Varianten, das wollte sich wohl auch Hartmut nicht antun.

2 : 2

Stefan hatte gegen einen gleichwertigen Gegner eine Riesenstellung aufgebaut, blickte dann in der taktischen Auseinandersetzung nicht ganz durch und fand, als der Gegner sich anschickte sich zu befreien, den Verlustzug.

2 : 3

Kurts Drachen wurde von seinem Gegner nicht mit der langen Rochade bekämpft. Das hat ihn wohl irritiert. Bernd Wilhelm konnte jedenfalls seine Stellung nach und nach verbessern und schließlich auf der freudlicherweise geöffneten c-Linie die Kurt`sche Stellung erstürmen. Ein harter Schlag für uns und ein kritischer Moment im Wettkampf.

2 : 4

Glücklicherweise hatte Bernd inzwischen die überhastete Attacke seines Gegners abgewehrt und stand mit Material- und Stellungsvorteil auf Gewinn.

3 : 4

Senior Werner Döll zeigte an Brett 7 eine Probe seiner noch immer hohen Klasse. Die Art, wie er Eriks taktische und strategische Drohungen über mehr als 3 Stunden sicher abwehrte, war bewundernswert. Nur sein zu hoher Zeitverbrauch, seinem Alter geschuldet, führte schließlich zum Verlust.

4 : 4   Endstand

 

Fazit:

Ein eher glückliches Remis.

Tilo Schulz


 

Remis am Brett 6 - Frank (Mitte links). Ausgeglichenes Kräfteverhältnis im Oberhaus (Bretter 1 - 4 mit einem Teilergebnis von 2 : 2) Kaffee half auch nichts mehr - Verlust am Brett 8 durch Stefan (rechts).

 


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letzte Aktualisierung dieser Seite:   02. Februar 2010