| Brett | Züge | Bad Salzungen (1691) | DWZ | 2,5 : 5,5 | Ilmenau (1841) | DWZ |
| 1 | 59 | Feldmann, Bernd | 1868 | 0 : 1 | Heerd, Thomas | 2037 |
| 2 | 63 | Schulz, Tilo | 1881 | 1 : 0 | Ortlepp, Steffen | 1868 |
| 3 | 55 | Essegern, Uwe | 1863 | 0,5 : 0,5 | Töpfer, Albrecht | 1660 |
| 4 | 44 | Kunze, Heinz | 1670 | 0 : 1 | Ziegler, Klaus | 1890 |
| 5 | 60 | Mäurer, Michael | 1586 | 0,5 : 0,5 | Münch, Thomas | 1941 |
| 6 | 46 | Wiefel, Erik | 1733 | 0,5 : 0,5 | Leuner, Klaus | 1839 |
| 7 | 30 | Salis, Anatol | 1526 | 0 : 1 | Poschmann, Ralf | 1776 |
| 8 | 24 | Keilholz, Stefan | 1406 | 0 : 1 | Schenk, Stefan | 1717 |
- zu den Partien -
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Darf man 2,5 Punkte schon als Erfolg werten
(im Hinblick auf die 7 : 1 Niederlage im Vorjahr)? Offensichtlich ja -
mit zwei wichtigen Ausfällen ist Salzungen derzeit nicht in der Lage,
gegen die nominell homogen und stärker besetzten Ilmenauer zu bestehen.
Auch ist das nicht erwartete Überraschungsremis am Brett 5 zu erwähnen
(355 DWZ Unterschied), welches das Punktekonto der Randspringer
unverhofft etwas aufbessert. Verlauf: Nach dem Ausbleiben des Stützungszuges a5 wurde Anatol am Damenflügel zerlegt. Chancenloses Zusammenbrechen. Leider. 0 : 1 Stefan hielt als Weißspieler nur 24 Züge stand. Positionell zerstörte er sich zugweise selber. (Läuferpaar ohne Kompensation aufgegeben, Bauernstruktur zerstört und Einbruchsfelder für Türme zugelassen - das reicht dann irgendwann) 0 : 2 Am Brett 4 hielt sich Heinz erstaunlich gut. Lange Zeit bestand keine Gefahr. Erst als er seine schützenden Bauern preisgab erhielt Schwarz potentiell gefährliche Einflugschneisen und nutzte sie... 0 : 3 Erik remis - sah aber zwischenzeitlich etwas angespannt aus? 0,5 : 3,5 Das Caro-Kann reichte in der Eröffnung für Michael diesmal nicht aus, um Ausgleich zu erzielen. Weiß fand aber erstaunlicherweise keine Verstärkungen, um aus der vorteilhaften Stellung Nutzen zu ziehen. Mit Dame und Springer lagen später beiderseits unangenehme Drohungen in der Luft. Kurz vor Schluß noch ein grober Fehler von Schwarz (Bauernverlust wegen Mattdrohung), der zum Glück aber nicht bemerkt wurde. Remis. 1 : 4 Nach mehrfachem Unterlassen des Befreiungszuges c5 geriet Bernd zunehmend unter Druck. Mit dem Geben der Qualität wurde das Ende eingeläutet. 1 : 5 Uwe stellte zur Abwechslung mal einen Bauern ein. Die Partie sollte damit klar weg sein. Mit einem Bauernopfer (zwei Bauern weniger) versuchte er im Endspiel eine Blockadestellung aufzubauen. Bei reduziertem Material forcierte der Gegner dann tatsächlich eine Remisabwicklung. Glück gehabt. 1,5 : 5,5 Nur Tilo sollte es vergönnt sein, einen vollen Ehrenpunkt für die Mannschaft zu holen. In Gefahr war er niemals und spielte seine Partie sehr souverän. Gut so! 2,5 : 5,5 Endstand
Fazit: An den letzten beiden Brettern hatte es Ilmenau offensichtlich zu einfach. Da wurden zwei leicht verdiente Punkte geholt. Die Gegner waren allerdings klar überlegen. Keine Leute, keine Leute! Das Potential der Salzunger reicht halt nicht. Dazu kommt die schlechte Chancenverwertung der anderen spielenden Akteure. Mehr fällt mir dazu jetzt aber auch nicht ein... UE |
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| Gute Chancen - ließ sich aber den Königsflügel aufreiben: Heinz Kunze (links). | Seltene Gäste in Bad Salzungen - Uwe Klee (stehend) als Zuschauer. | Tilo (Mitte) schaffte den einzigen Sieg für die Mannschaft. |
letzte Aktualisierung dieser Seite: 24. November 2008