2.  Spieltag  am  25. 10. 2009  in  Bad Salzungen


Brett Züge Bad Salzungen   (1772) DWZ 6 : 2 Ruhla II   (1640) DWZ
1 19 Essegern, Kurt 1989 0,5 : 0,5 Thrän, Uwe 1760
2 45 Schulz, Tilo 1896 1 : 0 Brückmann, Volker 1729
3 15 Essegern, Uwe 1853 0,5 : 0,5 Schönwetter, Hartwig 1618
4 39 Feldmann, Bernd 1822 1 : 0 Möller, Hans-Joachim 1745
5 63 Kunze, Heinz 1671 0,5 : 0,5 Kabisch, Roland 1574
6 22 Wirsing, Frank 1663 0,5 : 0,5 Lukacs, Peter 1523
7 0 Wiefel, Erik 1700 + : - Apfel, Werner 1660
8 60 Mäurer, Michael 1589 1 : 0 Veithöfer, Günther 1514

-   zu den Partien   -


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Verlauf:

Nachdem die Gäste aus Ruhla nur mit 7 Spielern angereist waren, konnte Erik schon bald den ersten, kampflosen Punkt einstreichen.

1 : 0

Nicht allzu lange dauerte es, bis es nach beiderseitigen zielstrebigen Bemühungen um dieses Resultat bei Kurt an Brett 1 zum Friedensschluss kam.

1,5 : 0,5

Weniger einleuchtend war der Remisschluss von Uwe an Brett 3 ( nach Rückfrage bei Bernd), in ausbaufähiger sehr gut auf Gewinn spielbarer Stellung. Er wird schon seine Gründe gehabt haben, denn ein Angsthäschen ist er nicht.

2 : 1

An Brett 4 spielte Bernd die Eröffnung souverän und bekam deutlichen Stellungsvorteil. Nach einem total verfehlten Tausch und anschließend einer Serie von „zweitbesten Zügen“ verlor er seinen Vorteil, durch Auslassen der einzigen guten Verteidigungs-Chance rutschte in eine beinahe verlorene Stellung, die er durch sein taktisches Geschick und einen Rechenfehler seines Gegners noch gewann!

3 : 1

Überraschend kam es auch am Brett 7, an dem Frank gerade ein frisch-fröhlichen Angriff geführt und auch ein wenig Material gewonnen hatte, zum Remisschluss.
Insider wollen erfahren haben, dass sowohl bei Frank als auch bei Kurt die nächtlichen Aktivitäten von Kleinkindern als Ursache in Frage kommen.

3,5 : 1,5

Michael an Brett 8 blieb es vorbehalten, den Mannschaftssieg perfekt zu machen. Was allerdings am Brett passierte, ließ einem zeitweilig die Haare zu Berge stehen. Mehrfaches Auslassen einfacher Gewinn- und Remischancen, schließlich Abwicklung in ein objektiv nicht zu gewinnendes Endspiel.... Erst die konsequente Ausnutzung der gegnerischen Fehler in einem nicht ganz einfachen Endspiel konnte einen wieder mit dieser Herzinfarkt-Partie versöhnen.

4,5 : 1,5

An Brett 2 ließ Tilos Gegner die Maroczy-Zange zu. Tilo konnte Zug um Zug alle gegnerischen Aktivitäten einschränken und die klar bessere Stellung bewahren. Ein Befreiungsversuch von Schwarz gab dem Weißen die taktische Gelegenheit zum Gewinn einer Qualität. Bis zum Matt dauerte es dann noch 20 Züge.

5,5 : 1,5

Am längsten spielte Heinz am Brett 4. Sein Gegner hatte ihn in ein schwerblütiges Positionsspiel gezwungen, mit dem Heinz aber klar besser zurecht kam. Nachdem es Weiß gelungen war, die schwarzen Angriffe zu neutralisieren und dabei alle Schwerfiguren abzutauschen, ergab sich ein Mittelspiel mit 8 Leichtfiguren, bei der der weiße Damenflügel völlig blockiert war und nur Schwarz noch einen Hebel zum Öffnen der Stellung hatte. Leider verpasste er im 51. Zug die siegbringende Möglichkeit und musste sich anschließend mit Remis zufrieden geben.

6 : 2   Endstand

 

 

Fazit:

Alles in allem können wir mit unserem Auftreten nicht ganz zufrieden sein. Bereits die nächste Runde in Schmalkalden wird uns alles abverlangen. (Auch was die technische Umsetzung besserer Stellungen zum Sieg zu führen anbelangt - wenn wir dazu Gelegenheit bekommen.)

Tilo Schulz


 

Mit Schwarz ein schnelles Remis - Kurt Essegern am Brett 1. Ein langer Arbeitssieg am letzten Brett - Michael Mäurer (rechts) Versuchte viel im Endspiel und verpasste dabei die Gelegenheit - Heinz Kunze (rechts).

 


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letzte Aktualisierung dieser Seite:   18. November 2009