| Brett | Züge | Meiningen II (1540) | DWZ | 2 : 6 | Bad Salzungen (1709) | DWZ |
| 1 | 26 | Weiß, Daniel | 1733 | 0 : 1 | Essegern, Kurt | 1989 |
| 2 | 55 | Welsch, Ulrich | 1752 | 0 : 1 | Essegern, Uwe | 1853 |
| 3 | 31 | Schmidt, Andreas | 1633 | 0,5 : 0,5 | Feldmann, Bernd | 1822 |
| 4 | 31 | Latka, Vera | 1607 | 0,5 : 0,5 | Kunze, Heinz | 1671 |
| 5 | 17 | Grube, Joachim | 1548 | 0,5 : 0,5 | Wirsing, Frank | 1663 |
| 6 | 27 | Hartmann, Matthias | 1568 | 0 : 1 | Wiefel, Erik | 1700 |
| 7 | 49 | Rosenberg, Erik | 1295 | 0 : 1 | Mäurer, Michael | 1589 |
| 8 | 41 | Weger, Richard | 1188 | 0,5 : 0,5 | Keilholz, Stefan | 1387 |
- zu den Partien -
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Auftakt in der Bezirksliga Süd
/ Thüringen! Nach einigen Schwierigkeiten das Spiellokal zu finden fand
man sich anschließend jedoch sehr schnell wieder zurecht (im
schachlichen Sinne). Meiningen II gehörte bisher zwar nicht zur
Gegnerschaft, jedoch sind ein Teil der Spieler durchaus keine
Unbekannten. Dennoch trug Bad Salzungen klar die Favoritenrolle
(Absteiger gegen Aufsteiger). Das Ergebnis fiel dementsprechend auch
deutlich aus. Ärgerlich aus Meininger Sicht ist der Umstand, dass uns
die vollen Punkte sprichwörtlich hinterher geworfen wurden.
Verlauf: Rechtzeitig zum Mittagessen wurde Erik fertig - sein Gegner übersah eine direkte Springergabel mit Verlust der Dame. 0 : 1 10 Züge weniger brauchte Frank, um durch Andeutung einer Zugwiederholung ein Unentschieden zu holen. 0,5 : 0,5 Einen auf Eis gelegten Skandinavier konnte man am ersten Brett bewundern. Schwarz versäumte die Rochade und irgendwann ging sie auch nicht mehr. Die Verwertung des Entwicklungsvorsprungs bereitete Kurt dann nicht mehr all zu viele Mühe. 0,5 : 1,5 Einen Punkt geschenkt bekam Michael am Brett 7. Wenn die Partiemitschrift stimmt, haben beide Parteien den schwarzen Springereinschlag auf d4 übersehen. Auch sonst war ein Sieg noch lange nicht greifbar. 0,5 : 2,5 Vorsichtiges und genaues Spiel war beim Evergreen (Latka - Kunze) angesagt. Es konnte daher nur einen Ausgang geben... 1 : 3 Bernd spielte mit Weiß etwas kraftlos und verlor sogar noch einen Bauern. Eine Schaukel rettete ihn in eine Zugwiederholung. 1,5 : 3,5 Stefan versäumte es durch ein Zwischenschach seinen Materialvorteil und damit Gewinnchancen zu wahren. (Wenigstens nicht noch zum Verlust verdorben.) 2 : 4 In der Eröffnung wurde Uwe zwar nicht sonderlich gefordert; trotzdem geriet er in bedenkliche Zeitnot. Hier versäumte es der Gegner das schwarze Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Mit Erreichen der Zeitkontrolle konnte aber schrittweise die Stellung konsolidiert werden und nach einem strategischen Rückzugsfehler durch Weiß gelangte Schwarz immer besser in die Partie und entschied das Endspiel schließlich für sich. (Tiefblaues Auge...) 2 : 6 Endstand
Fazit: Glück oder Können ist nach einem Doppelpunktgewinn zunächst nur sekundär von Bedeutung. Aber ich denke, Salzungen hat auf jeden Fall noch Reserven für eine Leistungssteigerung. Na ja - die Saison hat ja gerade erst begonnen... Uwe Essegern |
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| 4 Mannschaften in einem Raum - Turniersaalbedingungen! (Vom Großmeister bis zum Anfänger war alles vertreten...) | Blitzsieg am ersten Brett - Kurt (rechts) mit den weißen Steinen siegte nach 26 Zügen. | Seit Jahren ein Evergreen und Unentschieden. (Vera Latka gegen Heinz Kunze) |
letzte Aktualisierung dieser Seite: 28. September 2009